More servicesWindows Live
HomeHotmailSpacesOneCare
 
MSN
Sign in
 
 
Spaces home  Clautsch Down UnderPhotosProfileFriendsMore Tools Explore the Spaces community

Clautsch Down Under

Don't worry about the world coming to an end today. It is already tomorrow in Australia.
November 15

Cairns und Canberra

Meine Exams sind dieses Semester so gefallen, dass innerhalb einer Woche alles vorbei war. Da hieß es zwar davor ordentlich lernen, aber dafür konnte ich die Zeit danach super nützen. Habe mich entschlossen, Mama und Papa in Cairns zu überraschen, da die beiden gerade auf Rundreise durch Australien sind. Durch meine detektivischen Fähigkeiten hab ich rausgefunden, dass Mama und Papa mit einer Fähre am Riff unterwegs sind und wann und wo sie ankommen. Hab dann am Hafen auf sie gewartet, ganz nervös, und die Überraschung ist echt gelungen. Hätten mich fast nicht erkannt – ganz groß haben sie mich angeschaut und konnten es gar nicht glauben. Sind noch gemütlich Essen gewesen und am nächsten Tag im Cairns Tropical Zoo – wo sonst. Viel zu schnell hieß es auch schon wieder Abschied nehmen, da es für Mama und Papa weiter nach Darwin ging und für mich in Richtung Cape Tribulation mit schönen Stränden und Regenwald. Auf der Tour haben wir auch Snapper Island gesehen, die Insel bei der angeblich Steve Irwins Unfall mit dem Rochen war.

Um meine politischen Kenntnisse zu erweitern, hab ich dann noch 2 Tage in Canberra, der Hauptstadt Australiens verbracht. Dort befindet sich das Parliament House, eine interessante Konstruktion von amerikanischen Architekten am Capital Hill. Canberra selbst ist ein nettes kleines Städtchen, wo touristisch eigentlich nicht sonderlich viel los ist. Jetzt bin ich für ein paar Tage zurück in Melbourne, bevor es weiter nach Adelaide geht. Davor sollte ich mir allerdings noch ein paar Gedanken zum Thema Diplomarbeit machen.

October 16

Tasmania

Nach meinen Ausflug nach Sydney und an die Ostküste bin ich nur kurz an die Uni zurück um ein paar Mid Semester Exams zu schreiben und dann ging auch schon wieder die nächste Reise los. Diesmal in die etwas kühlere Gegend von Australien – nach Tasmanien. Von der Hauptstadt Hobart aus habe ich eine komplette Runde auf der Insel gemacht. Nahe Hobart befindet sich Port Arthur, eine Gefängnisstätte von der heute nur mehr die Ruinen übrig sind. Eine weitere wichtige Attraktion auf der Reiseroute war natürlich der Cradle Mountain mit dem Lake Dove, um den wir rumgewandert sind – eine sehr schöne Fotokulisse und das Wetter hat super mitgespielt. War ja nicht selbstverständlich - den ersten Tag der Tour am Mt Field hab ich nämlich im Schnee verbracht. Dort waren sogar ein paar Snowboarder unterwegs!! An der Ostküste war das Wetter dann aber etwas wärmer, da gab es schöne Strände und ich hab den Mt Amos bestiegen, um die tolle Aussicht auf Wineglass Bay zu genießen. Dieser Berg ist zwar nicht sehr hoch, aber der Weg ist total steil, über Steinplatten und Felsen und das alles ohne ein Seil zum anhalten – frei nach dem australischen Motto „no worries“. So was gäbs in Österreich nicht. Besonders schön war auch der Ausflug nach Maria Island, wo wir mit einem Speed Boat hingefahren sind. In diesem Nationalpark wird die australische Tierwelt geschützt, es gibt keine Autos und es lebt nur eine Person dort – ein Ranger. Überhaupt habe ich auf der ganzen Tour so viele Tiere gesehen. Da war ich wieder mal ganz in meinem Element. Kängurus, Wallabies, Wombats und sogar eine Schlange. Aber das Beste war eine Possum-Mama mit einem Baby auf dem Rücken. Die ist auf der Suche nach Futter in unser Zimmer spaziert und wollte gar nicht mehr rausgehen. So süß!! Hatten auch immer ganz schöne Unterkünfte, meistens ein kleines Haus mit einzelnen Zimmern und einem Aufenthaltsraum. Aufgrund der schlechten Heizung, schlechten Isolierung und nächtlichen Kälte, gab es in den meisten Zimmern eine Heizdecke. Das war ja mal eine ganz neue Erfahrung für mich. Tja, jetzt bin ich wieder in Melbourne und das Semester neigt sich dem Ende zu. Sollte schön langsam für die Final Exams zu lernen anfangen. Bald kommen mich dann auch schon Mama und Papa besuchen und nach ihrer Rundreise durch Down Under werden wir uns noch ein paar schöne Tage in Melbourne machen.

September 28

Sydney to Gold Coast

Am 20. September haben wir den Law Ball der La Trobe Uni besucht. Der fand im Royal Exhibition Building statt, dem ältesten Gebäude von Melbourne. Das allein war ja schon beeindruckend. Dazu gab es ein sehr leckeres 3-Gänge-Menu und gute Musik. Für mich ging es dann schon sehr früh nach Hause, da ich in derselben Nacht mit Alex und Iqbal nach Sydney geflogen bin.

Da hat uns gleich ein superschöner Tag mit strahlendem Sonnenschein erwartet und es ging ans Sightseeing. Am nächsten Tag haben wir unser Auto bei Europecar abgeholt und sind Richtung Gold Coast aufgebrochen. Der Tag war ein bisschen verregnet und windig, aber wir sind eh fast nur im Auto gesessen. Nach kurzen Stopps in Newcastle und Port Macquarie ging es zum nächsten Ziel Byron Bay. Das ist ein kleines Hippie Städtchen, mit tollem Stand, dem Leuchtturm Cape Byron und dem östlichsten Punkt von Australien. Wir sind um ca. 1 Uhr morgens angekommen, es hat geregnet und wir haben uns auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht. Leider war das nicht so einfach wie erwartet. Alle Hostels und Motels hatten schon zu, überall Schilder mit „No Vacancy“ und viele betrunkene Party People rundherum. Einige Stunden und Rundfahrten durch Byron Bay später, haben die Jungs beschlossen im Auto zu schlafen. Na toll, das ist ja so gar nicht mein Fall. Kein Bett und keine Dusche. Letztendlich haben wir in einem ganz abgelegenen Winkel von Byron Bay ein Hostel gefunden das eine Nachtglocke für Notfälle hatte. Ich hab entschieden, dass es sich hier eindeutig um einen Notfall handelt und hab einen netten Aussie aus dem Bett geläutet. Er hatte noch ein paar Betten frei und ich hab gut geschlafen. Am nächsten Tag sind wir dann in ein sehr schönes Motel umgesiedelt und danach war bei strahlendem Wetter die Besichtigung von Byron Bay angesagt. Unser nächster und letzter Halt war in Surfers Paradise, das auch oft als das Miami von Australien bezeichnet wird. Surfers hatte ich ja schon vom meinem letzten Besuch in sehr guter Erinnerung und es war wieder supertoll. Toller Strand, riesen Wellen, Surferstores, viele Vergnügungsparks und natürlich Koalas und Kängurus. Was will man mehr. Leider sind die Tage dort viel zu schnell vergangen und dann gings auch schon wieder ans packen. Um bei unserem Heimflug Geld zu sparen sind wir wieder über Sydney geflogen und hatten dort 10 Stunden Aufenthalt. Da der Flughafen zusperrte sind wir samt Gepäck in die Stadt gefahren und haben uns bei Hungry Jacks (open 24 hours) häuslich eingerichtet. Das wurde dann aber doch zu langweilig und so haben wir das Opera House bei Nacht besichtigt. Der Spaziergang dahin hat sich wirklich ausgezahlt, so wunderschön beleuchtet war das Opera House eine tolle Kulisse für gaaaaanz viele Fotos.

August 21

Austrian Club und Musical

Auch wenn mir oft vorkommt, dass ich die einzige Österreicherin hier in Melbourne bin, gibt es doch eine recht große österreichische Gemeinschaft. Und die haben ihr Versammlungshaus direkt in der Nähe von meinem Campus. Zu meinem großen Glück gibt es bei eben diesem Austrian Club ein Restaurant und das haben wir am Wochenende aufgesucht. Habe sehr leckeren Bauernschmaus gegessen und natürlich den obligatorischen Almdudler getrunken, aber das absolut beste waren die Semmeln, die von einem eigenen Bäcker bezogen werden. Wie daheim!! Dann gabs noch was von der Kuchenecke, nämlich eine Kaffeetorte. Um diese kulinarischen Genüsse verdauen zu können, musste das ein oder andere Schnapserl gekippt werden. Die Österreicher die anwesend waren, waren total süß! Haben uns gewarnt, dass wir vorsichtig sein sollen und dass Schnaps ein sehr starkes Getränk ist. Aber als sie gehört haben, dass ich auch Österreicherin bin, hatten sie keine Bedenken mehr. Eine Band hat dort gespielt und ich hab sogar getanzt – mit Karl, einem Österreicher der schon seit über 50 Jahren in Melbourne lebt. Habe es sehr genossen dort und die ganzen Österreicher haben nach so einem langen Aufenthalt in Melbourne nicht mal ihren Dialekt verlernt. Hauptsächlich waren Steirer und Kärntner dort, aber auch ein Wiener.
 
Dann hatte ich heute mein erstes Spanisch-Exam für dieses Semester. Bin zu spät gekommen, weil mein Tutorial davor so lange gedauert hat, hab schnell das Exam geschrieben und bin dann gleich wieder gegangen. Hatte nämlich voll den Stress, da ich mich noch für heute Abend stylen musste. Und zwar für einen Besuch beim Musical Phantom of the Opera im Princess Theatre. Wow, das war wieder mal ein gelungener Abend, ich war sehr beeindruckt. Eines der besten Musicals die ich bis jetzt gesehen habe. Neben dem bekannten Titelsong gab es noch ganz viele andere schöne Lieder, ein tolles, ständig wechselndes Bühnenbild und so beeindruckende Kleider und Kostüme. Hatten einen guten Platz am Balkon, von dem aus es richtig steil nach unten ging. Von daher konnten wir alles gut überblicken. Nach einem Abendessen in der Stadt gings dann wieder zurück nach Hause und jetzt werd ich mich ins Bett begeben.
August 05

Melbourne – Events- and Sporting-Capital

Um zu beweisen, dass einem in Melbourne wirklich sehr viel Unterhaltungsprogramm geboten wird, bin ich dieses Wochenende gleich bei 2 Veranstaltungen erschienen.

 

Am Freitag war ich auf dem Gwen Stefani Konzert in der Rod Laver Arena – hat mir super gefallen. Angefangen hat die Show mit einer Verfolgungsjagd der Tänzerinnen durch die „Polizei“ quer durch die Konzerthalle. Dann kam Gwen in einem großen Käfig auf die Bühne und hat Sweet Escape gesungen. Einige Songs und Kostümwechsel später ist Gwen dann selber durchs Publikum gelaufen, so schnell dass ihr Bodyguard ihr fast nicht nachgekommen ist. So ganz nebenbei hat sie auch noch das Lied Cool gesungen, die Frau ist echt in Topform. Sie hat uns erzählt, dass sie ihren kleinen Sohn mit nach Melbourne gebracht hat und dass es auch bald ein neues Album von No Doubt geben soll.

 

Und heute war ich auf einem Aussie Rules Footy Game  - Hawthorn vs. Essendon. Wenn man zu Besuch in Melbourne ist, ist es mehr oder weniger ein Muss, zumindest ein Footy Game gesehen zu haben. Die Sportart hat ihren Ursprung in Melbourne und ist eine Mischung aus American Football und Rugby. Schießt der Spieler den Ball zwischen die 2 hohen Stangen, dann sind das 6 Punkte und zwischen einer hohen und einer niedrigen Stange ist es immer noch ein Punkt. Das Spiel ist ziemlich rasant, actionreich und auch brutal. Körperkontakt ist erlaubt, allerdings nur zwischen Knien und Schultern. Die Action am Spielfeld wird fast noch durch die Action im Zuschauerbereich überboten. Die Aussies sind im Bezug auf Footy sehr emotional und haben das Spiel lautstark und dramatisch kommentiert. Eine ordentliche Portion an Flüchen durfte dabei nicht fehlen. Überraschend war aber, dass die Fans der beiden Mannschaften trotzdem recht friedlich nebeneinander gesessen sind. Die Footy Player tragen übrigens sehr, sehr kurze und enge Hosen – mmmh ok, dachte das wär wichtig zu kommentieren. Übrigens hab ich zu diesem Event das erste Mal seit ich in Australien bin meinen Wintermantel angehabt. Und ich war froh darüber! 

View more entries
 
Updated 11/24/2007
Updated 11/15/2007
Updated 10/18/2007
Updated 10/16/2007
Updated 9/28/2007
Updated 9/28/2007
Updated 8/28/2007
Updated 8/21/2007
Updated 8/21/2007
Updated 8/12/2007
Updated 8/5/2007
View space
Nora
View space
T.O.F. in USA
View space
Mir drei - wer sonst